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  Geschichtlicher Abriss der Sektion Bogenschiessen

 

Geschichte

Die Gründung unseres Vereins datiert im Februar 1974, als mehrere gleichgesinnte Gründungsväter die Sektion gründeten. Seit dem Jahre 1974 wird in der Sektion Bogensport des ASKÖ Steyrermühl Papier dieser Sport mit all seinen Facetten praktiziert. Dies geschieht zum Teil als Freizeitbeschäftigung, jedoch sind vor allem die sportlichen Erfolge in diversen Wettbewerben einiger Vereinsmitglieder  hervorzuheben.

In seinen langen Jahren war der Verein in Händen von 9 verschiedenen Sektionsleitern. Jedem einzelnen von diesen gebührt großer Dank, da die Trainingsmöglichkeiten und Bedingungen zum Ausüben des Sportes schrittweise verbessert worden sind. In den Archiven sind folgende Sektionsleiter vermerkt:

Sektionsleiter:  
  1974 - 1977 Karl Hochleitner  
  1977 - 1979 Josef Altmanninger  
  1979 - 1983 Walter Hemetsberger  
  1983 - 1985 Johann Märzendorfer  
  1985 - 1989 Peter Mitterer  
  1989 - 1999 Georg Finstermann  
  1999 – 2007 Suchan Johann  
  2007 – 2011 Drack Martin  
  seit 2011 Umgeher Thomas  


Nachdem anfänglich lediglich eine Turnhalle und das Gelände des Freibades Laakirchen zum Training zur Verfügung gestanden waren, konnte die Sektion Bogensport auch den in der Kohlwehr gelegenen Trainingsplatz mit Vereinshaus, Geräteschuppen und Scheiben bis zu 90 Metern Entfernung als Trainingsmöglichkeit nutzen.

Die ersten Jahre des Vereins widmeten die Leistungsschützen vor allem dem Aufbautraining. Dies wurde mit Erfolg praktiziert, sodass bereits damals einige Landes- und Staatsmeistertitel für die Sektion Bogensport des ASKÖ Steyrermühl errungen werden konnten. Auch die Teilnahme an internationalen Turnieren, wie Europa- oder Weltmeisterschaften beziehungsweise sogar an den Olympischen Spielen 1980 in Moskau, bestätigte die kontinuierliche Arbeit, die vom Verein geleistet wurde. So stieg auch die Mitgliederzahl bis 1989 auf 29 Personen an. 

Trotz allem Trainings und aller Wettkämpfe nahm man sich aber auch Zeit für andere Aktivitäten.  So entstand beispielsweise in der Umgebung des Schießplatzes in der Kohlwehr ein 3D-Parcour (Jagd-/Feld-Kurs), der sich als äußerst erfolgreich und beliebt herausstellte. Die Ausrichtung eines internationalen Turnieres war die logische Konsequenz.

Aufgrund der wertvollen Erfahrungen und Erkenntnisse, die die ausführenden Vereinsmitglieder aus den zahlreichen Ausrichtungen von Turnier erlangten, wurde der Sektion Bogensport die Austragung der österreichischen Staatsmeisterschaft 1992 zugesprochen.

Die Errichtung des 3D-Parcours (Jagd-/Feld-Kurs), die von den Mitgliedern sowohl freiwillig als auch unentgeltlich durchgeführt wurde, bedeutete lediglich den Beginn der Schaffung von weiteren Trainingsmöglichkeiten, da in der Folge auch vermehrt nach einer Trainingsmöglichkeit für den Winter gesucht wurde. Zu Beginn mussten die von der Papierfabrik Steyrermühl bereitgestellten Räumlichkeiten immer wieder adaptiert werden, jedoch waren diese Lösungsansätze nicht von langer Dauer.

Gerade wegen der regen Beteiligung von Vereinsmitgliedern an den diversesten Turnieren konnten auch enge Beziehungen und Freundschaften zu anderen Vereinen geknüpft werden, die auch bis heute bestehen. Daraus resultierte immer wieder ein Zuzug von Gastschützen zu unserem Verein, wodurch unterschiedliche Trainingsmethoden und Kenntnisse ausgetauscht werden. Dabei wurden vor allem die angenehme Atmosphäre und die sorgfältige Pflege der Anlagen geschätzt.

Durch die steigenden Mitgliederzahlen fasste die Sektionsleitung im Jahre 1991 den Beschluss, einen neuen Schießstand inklusive eines Geräteraums zu erbauen. Dafür musste Arbeitszeit im Ausmaß von etwa 1.000 Stunden aufgewendet werden. Als Resultat konnten nicht nur die Trainingsbedingungen ein weiteres Mal erheblich verbessert werden, sondern konnte auch die Basis für eine nachhaltige Entwicklung des Vereins gelegt werden.

In der Folge lag das Hauptaugenmerk des Vereins vor allem auf dem Scheibenschießen, wodurch immer weniger Bogenschützen und –schützinnen am jährlich stattfindenden Jagd-Feld-Turnier teilnahmen. Somit beschloss die Sektionsleitung, zuerst ab 2002 keine Turniere mehr in dieser Disziplin auszurichten und den Parcour dann aufgrund der wenigen Nutzung komplett aufzulösen.

Unsere wichtige Trainingsmöglichkeit für den Winter, die Bogensport- bzw. Badmintonhalle nahe dem Freibad in Laakirchen, wurde uns erstmals im Jahre 2001 von der Gemeinde Laakirchen zur Verfügung gestellt. Sie bietet Platz für 9 Trainingsscheiben, die auch die Austragung kleinerer Turniere wie die Hallenlandesliga oder das Indoor Opening ermöglichten. Zudem können wir im selben Gebäude noch ein Materiallager, ein Aufenthaltsraum sowie ein kleines Büro zur Auswertung der Turniere nutzen.

Seit 2001 erfreut sich die Halle intensivster Nutzung vom Herbst bis in den Frühling. Aufgrund dieser Trainingsmöglichkeit für die Wintermonate setzte sich auch der enorme Zuwachs an Mitgliedern fort. Speziell auch die Bogensportveranstaltungen brachten dem Verein Bekanntheit und Prestige. So darf sich unser Verein als Ahnherr der oberösterreichischen Hallenlandesliga für Vereinsmannschaften nennen, die 2002 ins Leben gerufen worden war. Dabei duellieren sich in der Wintersaison Mannschaften von verschiedenen Vereinen in 4 ausgetragenen Runden. Nebenbei werden auch Trainingskurse unter Aufsicht von ausgebildeten Trainern sowie diverse andere kleiner Veranstaltungen angeboten.

Bereits seit 2001 veranstaltet der Verein jährliche Turniere in der Halle (FITA-Halle) sowie bis 2009 auch im Freien (FITA-Scheibe). Die im Freien durchgeführt Olympic Round, die aus 2 Qualifikationsdurchgänge auf eine Distanz von 70 Metern mit anschließendem Finale besteht, fand traditionell am Pfingstsonntag statt. Dieses Turnier deckte dabei regelmäßig auch die OÖ–Landesmeisterschaft sowie die ASKÖ– Landesmeisterschaft ab.

Nicht zuletzt sind auch unsere Hallenturniere ein Fixpunkt im Turnierkalender des ÖBSV. Neben der bereits erwähnten Hallenlandesliga für Vereinsmeisterschaften stellt vor allem das Traunsee-pokalturnier den Höhepunkt des Jahres dar, das seit 2014 stets ausverkauft ist und so von vielen Schützen aus ganz Österreich wahrgenommen wird. Auch hier werden gleichzeitig die OÖ- und die ASKÖ-Landesmeisterschaft ausgetragen.

Die Jahre 2005 und 2006 waren für die Vereinsmitglieder sehr arbeitsintensive Jahre, da eine Generalsanierung unseres Schießplatzes und der Zubau eines Gerätschuppens notwendig wurden. Im Jahre 2012 knackte die Mitgliederzahl die 100-Personen-Grenze, wobei lediglich 4 Jugendliche diesen Sport ausübten. Auch beim Traunseepokalturnier konnte eine Steigerung bei den Turnierschützen verbucht werden, und so stieg die Teilnehmerzahl bereits auf 110 Schützinnen und Schützen an. Im selben Jahr veranstaltete die Sektion Bogensport zum bis heute einzigen Mal eine Olympic-Round in der alten Papiermaschinenhalle der Papierfabrik Steyrermühl, bei der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland und Österreich teilnahmen.

Abseits von allen Turnieren engagieren sich unsere Turnierschützen erfreulicherweise auch bei zahlreichen Kursen, die für Schulen oder Firmen angeboten werden. So können Interessierte für einen Tag in die Welt des Bogensports hineinschnuppern, und viele entscheiden sich im Anschluss auch dafür, den Sport weiterhin ausüben zu wollen.

Ein weiteres Novum war das erstmals im Oktober 2013 ausgetragenen Indoor Opening, das traditionell die Hallensaison eröffnet. Anfangs noch nicht ganz ausgebucht, wird heute intensive um die doch sehr beschränkte Teilnehmerzahl gekämpft. Gleichzeitig wird die Hallenlandesliga für Vereinsmannschaften immer mehr zum Mittelpunkt der Wintersaison. Dies zeigt sich auch darin, dass es mittlerweile zwei Ligen zu je 10 Mannschaften gibt.

Ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Geschichte des Vereins war die 2014 ins Leben gerufene Jugendförderung. Aufgrund dessen, dass bis 2012 lediglich vier Jungschützen in unserem Verein waren, wurde in der Folge intensiv in diesem Bereich investiert. Dies äußerte sich in einem aufgestockten Angebot an 3D-Tieren (mittlerweile weit über 10) sowie dem Vorhandensein von 3 flexiblen Turnierscheiben. Wiederum zog dies einen Anstieg der Mitgliederzahl auf unglaubliche 140 Personen nach sich, erfreulicherweise sind darunter bereits auch ungefähr 30 Jugendliche.

Stolz kann der Verein behaupten, dass er sich turnier- und trainingstechnisch in einer Blütezeit befindet. Nicht nur ist das Traunseepokal-Turnier in den letzten Jahre mit mehr als 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ganz Österreich immer ausgebucht, sondern kommen auch immer neue Vereinsmannschaften zur Hallenlandesliga hinzu. Neu im Turnierkalender wurde im Jahre 2016 auch das Bundesländerfinale, das im Grund eine österreichische Liga für die besten Vereinsmannschaften ist, in den Turnierkalender aufgenommen. Auch hier dient unsere Bogensporthalle als Austragungsort.

Um auch bei unseren Trainingsmöglichkeiten auf dem neuesten Stand zu bleiben, wurden die 10 Scheiben in der Halle generalsaniert, und im Frühjahr 2016 sind Neuanschaffung der Scheiben auf Distanzen von 40, 50 und 60 Metern am Bogensportplatz in der Kohlwehr geplant.

Unglücklicherweise werden wir ab 2017 unseren Hauptsponsor, die UPM Steyrermühl, verlieren, wodurch einige Sparmaßnahmen ins Haus stehen werden. Wichtig ist jedoch, dass dies den Betrieb und das Training nicht stören wird. Die Jugendförderung die die Turniervorbereitungen und –austragungen werden auch in den kommenden Jahren unsere höchste Aufmerksamkeit erhalten.
Trainingsmöglichkeiten

Folgender Möglichkeiten bietet der ASKÖ Steyrermühl, Sektion Bogensport:

Überdachter Schießplatz mit Entfernungen von 5, 20, 30, 40, 50, 60, 70 und 90 Metern
Trainingshalle mit 10 Scheiben auf einer Entfernung von 18 m
Kinder- und Jugendtraining jeden Dienstag ab 18:00 Uhr mit einem Jugendtrainer.
Individuelles Training mit den vereinseigenen Lehrwarten
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