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90 Jahre Schnelldurchlauf

90 Jahre zu leben ist nur wenigen Menschen vergönnt und so gesehen ist auch das Alter eines Vereines ein nicht alltägliches Ereignis. Als im Jahre 1919 nach den fürchterlichen Erlebnissen des ersten Weltkrieges das Bedürfnis Sport zu betreiben immer größer wurde, haben die ehemaligen Genossen der Sozialdemokratischen Partei Fritz Förstl und Ludwig Billneier die Anregung aufgegriffen und den Verein ATSV Steyrermühl gegründet.

Gleichzeitig wurde 1919 die ASKÖ Salzkammergut mit den Gründervereinen Ebensee, Attnang, Gmunden und Steyrermühl aus der Taufe gehoben. Bis 1922 wuchs die Zahl der  ASKÖ Vereine schon auf 13.Das Ziel unseres Vereines war immer aus einer großen Breite von echten Freizeitsportlern auch den Bedürfnissen entsprechend Spitzenleistungen zu fördern, um auch Siege in Bezirks- Landes- und Staatsmeisterschaften zu ermöglichen und in einzelnen Fällen auch International herauszuragen.

Den Wünschen und Bedürfnissen der jeweiligen Zeit Rechnung tragend hat sich auch das Angebot an Sektionen immer wieder verändert. Immer wieder waren es einzelne Personen oder Gruppen, welche eine neue Sportart begannen und etliche Interessenten derselben zum Verein brachten.
Als Gründersektion ist natürlich die Sektion Turnen zu nennen. Man turnte anfangs im Gasthofsälen und in Papierlagerschuppen sowie ab 1928  im Kleinen Saal des Arbeiterheims. Erst 1935 konnte die Turnhalle hier am Sportplatz eröffnet werden.
Trotz all dieser Widerwärtigkeiten gab es in dieser Zwischenkriegszeit bereits die Sektionen Stemmen, Ringen, Leichtathletik, Schilauf, Eisstockschießen, Knittelwerfen, Handball, Faustball und seit 1921 natürlich auch Fußball. Der Sportplatz verlief damals quer zum heutigen und erst 1928 wurde er so, wie er  heute ist, errichtet. 1938 wurde unsere Fußballmannschaft bereits Westkreismeister und war 1937 im Landescup im Semifinale, wo man gegen den späteren Sieger LASK 1:4 verlor.
 


Nach dem 2.Weltkrieg begannen viele beherzte Männer, wie Stöger, Milleter, Bracher, Forstinger, Kaltenbrunner, Leitner Franz und Hermann u.v.mehr (bis 1951 wurde jährlich der Obmann gewechselt) mit dem Wiederaufbau des Sportbetriebes und im Jahr 1952 konnte die Sportanlage in Steyrermühl unter dem jungen Obmann Karl Rosa-Alscher neu eröffnet werden, und etliche Jahre später auch der heutige Kabinentrakt.
In den Fünfzigerjahren gründeten sich einige neue Sektionen. Judo (1954) gegründet durch Ing. Karl Schwarz und Czech Hermann. Der Dentist Franz Spatt gründete 1956 die Sektion Tischtennis, die bereits in den ersten Jahren sehr erfolgreich war.
 In dieser Zeit von 1950 bis in die 1980 Jahre war auch die Sektion Leichtathletik ein Aushängeschild des Vereins, und unter der Leitung von Hermann Bracher und Franz Buchinger, sowie Erwin Teufelsbrucker und Norbert Scherer  wurden viele ausgezeichnete Erfolge erzielt.
Die Sektion Judo schaffte es 1969 unter dem Sektionsleiter und späteren Obmann Josef Altmanninger und dem "Baumeister" Hans-Georg Zehetner sich eine eigene Halle zu bauen und den Holländischen Olympiasieger von 1968 Geesink zur Einweihung und Namensgebung begrüßen zu können.
Unter Ing. Karl Schwarz gab es auch etliche Jahre eine Sektion Segelfliegen.
 
Der Verein wurde in den letzten 60 Jahren von nur 7 Obmännern geführt. Karl Rosa-Alscher, 1971 Josef Altmanninger, 1977 Johann Hornegger, 1981 Alois Danninger, 1995 Erich Haslbauer, 1999 Franz Edlmayer 2009 Johann Suchan.
 
Heute besteht die ASKÖ Steyrermühl (Umbenennung 1981) aus 7 Sektionen und zwar Turnen, Fußball, Tischtennis, Tennis, Bogenschießen, Badminton, Darts.
 


Turnen

Kann als die Wurzel aller Sportarten gesehen werden. In Steyrermühl sind Personen wie Franz und Aloisia Leitner, Franz Budin, Karl Aitzetmüller, Roman Strauß, Erwin Teufelsbrucker und Wolfgang Gruber, aber auch zahlreiche Vorturner aus der Chronik nicht wegzudenken, aber auch die erfolgreiche Gründerin der Rhythmischen Gymnastikgruppe der 80er und 90er Jahre Ulli Florakis soll hier erwähnt werden.

 

Fußball

In Steyrermühl wurde immer gute Nachwuchsarbeit geleistet und man brachte viele Nachwuchsauswahlspieler hervor.
Unter dem langjährigen Nachwuchsleiter Franz Penisch konnte 1981 der OÖ Knabenmeister gefeiert werden.

Hier einige Höhepunkte der Sektion Fußball:  
         
  1950 2. der 1. Klasse West => erstmaliger Aufstieg in die Landesliga
   
  1952 Meister der 1. Klasse West mit 3 Mannschaften
(Erste, Reserve, Junioren) und Wiederaufstieg in die Landesliga
   
  1960 Abstieg    
  1962 Wiederaufstieg – Meister 3 Mannschaften    
  1963  Cupspiel gegen die Wiener Austria vor 4.200 Zuschauern. Ergebnis 2 : 4    
  1965 Erster Landesmeister – Regionalliga nur Eigenbauspieler    
  1971  1972  Abstieg in Bezirksliga    
  1982 1983 1984 3x in Folge Meister (BZL, 2. LL, 1. LL)    
  1995  Abstieg bis in die letzte Klasse.    
  2005 Einstellung des Spielbetriebs Kampfmannschaft.    
  2006 Wiederaufnahme des Spielbetriebs mit jungen Eigenbauspielern.    


Die ASKÖ Steyrermühl brachte auch viele OÖ-Auswahlspieler hervor. Höhepunkt war sicher die Einberufung von Erwin Möslinger sen. ins Olympiateam.
Die Sportanlage wurde in den Jahren 2007/08 mit Gesamtkosten von rund 200.000 Euro saniert. Es wurden dabei 1500 Mitgliederarbeitsstunden geleistet.
 

Tischtennis:

1956 gegründet – viele Erfolge, später längere Zeit nur in den unteren Klassen. Leitung: Sektionsleiter Spatt, Weber, Heiser, Stollreiter, Wansch, Zehetner Gerald. Seit der Übernahme von Walter Neuhofer sen.  – (inkl. Nachwuchstraining) – geht es stetig bergauf. Heuer erstmals 5 Teams im Meisterschaftsbetrieb.



Tennis:

1969 durch die Initiative des Turnfachwartes Roman Strauß gegründet. Mit Unterstützung durch die Papierfabrik Steyrermühl und die Gemeinde wurde die Sportanlage beim ehemaligen Spielplatz errichtet, sowie auch ein eigenes Clubhaus. Der Tennisboom war auch in Steyrermühl nicht zu übersehen, die Sektion hatte viele Mitglieder, es wurde regelmäßig auf 3 Plätzen, später dann auf 4 Plätzen Tennis gespielt.
Sektionsleiter Stefan Höpoltseder entschied sich 2001 zur Übersiedlung nach Laakirchen, wo man nun große Erfolge feiert. Mit Eigenbauspielern gelang es in den letzten Jahren nicht nur O.Ö. Jugendmeister zu werden, sondern auch 3 Meistertitel zu erringen und in die dritthöchste Spielklasse Österreichs aufzusteigen.
 


Bogenschießen:
 
Die Sektion feiert heuer ihr 35-jähriges Bestehen und kann national und international als erfolgreichste Sektion bezeichnet werden, wenn auch vielleicht der gebührende Bekanntheitsgrad dieser Sportart in der Öffentlichkeit etwas fehlt.
Franz Budin, Josef Altmanninger als Trainer, und der erste Sektionsleiter Karl Hochleitner, besuchten schon 1974 einen Lehrgang in Obertraun. In der Kohlwehr wurde eine Schießstätte errichtet. Nach vielen Zwischenlösungen konnte vor einigen Jahren in der Tennishalle Laakirchen eine Bogenschießhalle eröffnet werden.
Schützen wie Peter Mitterer, 14 facher Staatsmeister und Olympiateilnehmer 1980 in Moskau, sowie Staatsmeisterin Elisabeth Hemetsberger, waren die ersten Aushängeschilder der stets erfolgreichen Sektion. Die Liste der Erfolge ist sehr lang, zuletzt konnte aber 2004 Vater Helmut Europameister werden, und 2008 Haberl Hermann Weltmeister.
Viele Landes – und Staatsmeistertitel waren für die Sektionsleiter Walter Hemetsberger, Georg Finstermann, Hans Suchan und Martin Drack fast schon selbstverständlich.

 

Darts und Badminton:
 
Im Jahre 2001 wurde eine Sektion Badminton unter der Leitung von Hermann Hofmann und  Helmut Mössl gegründet und 2007 konnte der erste Meistertitel eingefahren werden.
 
Mit Stefan Attwenger als Sektionsleiter gründete man 2005 eine Sektion Darts mit drei Mannschaften. 2006 wurde sie bereits Meister der Bezirksliga Traunsee.

Sport frei

 

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